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MAK

Full text : Monatszeitschrift V (1902 / Heft 10)

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umfassender und besser als Köln, aber immerhin auch nicht überwältigend

reich vertreten gewesen. Düsseldorf hat neben Meisterwerken der Kunst-Stickerei

 von Frau Tina Frauberger, guten modernen Bucheinbänden von

Schultze, Adam und I-Iendrick eine im

grossen und ganzen erfreuliche Ausstellung

 der vereinigten Düsseldorfer

Silberwarenfabriken gebracht, unter

denen C. A. Beumers mit den von

Hugo Leven entworfenenMetallgegen-Ständen

 in Gold, Silber und Email die

Ausstellung in Düsseldorf, Silbergefäss mit Deckel von H. Leven-Düsseldorf, ausgef. von C.A.Beumers-Düsseldorf

erste Stelle einnimmt. Freilich, nicht Alles ist einwandfrei; die Absichten sind

wohl gut, es ist wenigstens das Bestreben vorhanden, neue Formen zur

Geltung zu bringen. Beumers' Technik verdient alles Lob, auch dass er sich

von Oeder, dem trefflichen Kenner der japanischen Kunst und Besitzer einer

herrlichen, gleichfalls ausgestellten und von Brinckmann trefflich gewürdigten

Sammlung japanischer Kleinkunstwerke, beeiniiussen lässt, ist zu rühmen.

Leven präsentiert sich in der Abteilung für angewandte Kunst auch als

gewandter gut geschulter Möbelkünstler.

Alle Anerkennung verdient, schon als Ausnahmserscheinung, das zielbewusste

 Auftreten zweier Möbeliirmen, einer Aachener und einer Krefelder,

Cossmann und Hugo Koch Haus W. Stroucken; jede geht nach anderen

Empfindungen und Eingebungen vor, sie treHen sich aber in tüchtigem

klarem Streben, das die

Interieurkunst aus dem

langweiligen Einerlei auf

neue, vernünftige Bahnen

führen soll. Cossmanns

Raumkunst ist nicht gerade

 originell, er hat sich

überall umgesehen und

von anderen, von den

Engländern und von van

der Velde gelernt, aber

Ausstellung in Düsseldorf, Tintenfass, Silber von H. Leven-Düsseldorf, _ _

ausgeführt von C. A. Beumers-Düsseldorf W35 er bflflgt, ein behag-


            
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