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MAK

Full text : Monatszeitschrift XII (1909 / Heft 12)

Gebäudeteil ist einstöckig und enthält im Hochparterre und im ersten Stock

lediglich Ausstellungsräume. Die Ausstellungsräume iml-Iochparterre bestehen

aus einem teils seitlich, teils durch Oberlichte beleuchteten großen Saal,

welcher beliebige Einbauten gestattet. Das Untergeschoß dieses Traktes

enthält eine Dienerwohnung, Depoträume und eine Polizeiexpositur.

Die verbaute Fläche beträgt 2530 Quadratmeter, wovon im Hochparterre

1500 und im ersten Stockwerk 1200 Quadratmeter Ausstellungsräume sind.

Diese sind durch seitliche große Fenster und durch die 300 Quadratmeter große

Dachoberlichte außerordentlich reich belichtet. Das Vestibül ist 2070 Meter

Pilotenschlagen

lang, xo'6o Meter breit. Die Wände sind auf z'2o Meter Höhe mit Untersberger

 Marmor verkleidet, sonst in Weiß gehalten. Eine 5'4o Meter breite

Freitreppe führt von hier in die Ausstellungsräume im Hochparterre und

über die hier beginnende Hauptstiege in jene des ersten Stockes, beziehungsweise

 zum Vortragssaal. Der Vortragssaal im ersten Stock hat Raum für

zirka 350 bis 400 Personen, ist zroo Meter lang, ro'7o Meter breit, 7'oo Meter

hoch und wird durch drei große seitliche Fenster beleuchtet. Die Decke, die

Lamberien und die Türverdachungen sind aus geschnitztem und gebeiztem

Fichtenholz. Der Saal ist ganz zu verdunkeln und für die Vorführung von

Lichtbildern eingerichtet. Außer der schon erwähnten Hauptstiege sind

noch zwei Nebentreppen vorhanden, und zwar eine beim Nebeneingang an
            
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