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MAK

Full text : Monatszeitschrift XIII (1910 / Heft 6 und 7)

die in erster Linie den Baulichkeiten

 des Stiftes und der

Kirche gelten, die Sammlungen

 erst in letzter Linie

in Betracht zu kommen

pBegen. Überdies sind die

Gegenstände des Kunstgewerbes

 in Kremsmünster

aus Raummangel viel zu

dicht aufgestellt, so daß ein

Stück auf das andere drückt

und es in seiner ästhetischen

Wirkung beeinträchtigt; bei

der Aufstellung in den Museumsvitrinen

 kamen sie

natürlich zu weit vollerer

Geltung.

Bei der Auswahl der

aufzustellenden Gegenstände

 kam es mir vor allem

darauf an, einerseits den

ungeheuren Zeitraum, über den sich die Sammeltätigkeit des Stiftes erstreckt,

aufzuzeigen und andrerseits die Vielseitigkeit dieser Sammeltätigkeit zu

illustrieren. Es hätte zum Beispiel keinen Sinn gehabt, die ganze überaus

reiche Glassammlung des Stiftes nach Linz zu transportieren, sondern

es mußte genügen,

an einer Reihe von

typischen Exemplaren

 zu zeigen,

daß die Kremsmünsterer

 Gläsersammlung

 sich vom deutschen

 Emailglas des

XVIIJahrhunderts

und von den altvenezianischen

 Flügel-

 und Fadengläsem

 bis zum

geschnittenen böhmischen

 DeckelpokalunddemDop-



 des XVIII.

jahrhunderts er-Abb.

 2. Frühgotisches Diptychon, Elfenbein (Stift Kremsrnünster) streckt. Und SO

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Abb. x. Romanisches Reliquiar (Stift Kremsmiinster)



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