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MAK

Full text : Monatszeitschrift XIV (1911 / Heft 3)

rinnen nehmen an dem

Unterrichte teil. Dazu

kommt noch die Spezialfachschule

 für juweliere,

 welche im

XII. Jahrgange dieser

Zeitschrift schon besprochen

 wurde.

Unter der Leitung

 Mr. Taylors ist

die School of Art bald

berühmt geworden.

Es kamen Fachmänner

 aus allen Weltteilen,

 um die Schule zu

besichtigen. Taylor

hat von allem Anfang Rahmen, in Silber getrieben, engwzrfeln 131d ausgeführt von der Birmingham

c 00 o rt



an Naturstudien eingeführt.

 Er ist durch seine eigenen Beobachtungen zu der Anschauung gekommen,

 daß nur durch Naturstudien in dekorativer Kunst etwas erreicht

werden kann. Daher versorgte er die Schule auch mit lebenden Tiermodellen

 und hat eine förmliche kleine Menagerie errichtet und die Schüler

selbst pflegen mit einem wahren Eifer sowohl Tiere als Pßanzen.

Es ist nicht nötig, hier alle Einzelheiten zu besprechen, denn das

Resultat ist jedem klar, der sich mit Kunstunterricht befaßt. Eines dürfte

aber von Interesse sein, nämlich, daß zur selben Zeit, als die neue Schule

eröffnet wurde, auch die Birmingham Gallery of Art ihre Pforten aufschloß.

Nur durch die Großmut einiger Bürger Birminghams konnte dies zustande

kommen. Und da Birmingham die Geburtsstadt Burne-Jones ist, kauften

verschiedene Bürger Bilder Burne-]ones und schenkten sie der Gallery. Auf

diese Art kam Birmingham in den Besitz der schönsten Bilder dieses Meisters.

Unter der Studentenschaft kam es zu einem wahren Burne-Jones-Kultus,

welcher natürlich auch seine nachteiligen Seiten hat. Eine andere Schwierigkeit,

 die der Direktor bekämpfen mußte, ist das viele Kopieren. Ruskin meinte,

Ornamentfries, entworfen und ausgeführt von der Birmingham School cf Ar!


            
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