182—184 MEISTER DER HEILIGENMARTYRIEN.
Nachfolger des Meisters des Wiener Schottenaltares. Tätig
am Ende des 15. Jahrhunderts.
Die Marter des hl. Erasmus. Altarflügelfragment
(Sonntagseite) um 1490. Linde, 52:29.7 cm, oben und
unten etwas beschnitten.
Die Marter des hl. Thiemo. Altarflügelfragment
(Sonntagseite) um 1490. Linde, 53 :30.5 cm, oben und
unten etwas beschnitten.
Die Erbauung von Klosterneuburg. Altarflügelfragment
(Sonntagseite) um 1490. Linde, 52 :29.5 cm,
oben und unten etwas beschnitten. Sämtliche zum gleichen
Altäre gehörig.
Sämtliche Wien, Kunsthistorisches Museum, Gemäldegalerie.
Inv. 6382, A 136, A 137.
Aus einer dem Stift Klosterneuburg inkorporierten Pfarrkirche.
185 WIENER MALER UM 1490.
Die Anbetung der hl. drei Könige. Altarflügelbild?
(Werktagseite). Fichte, 140 :112.2 cm.
Stift Klosterneuburg, Gemäldegalerie B. 58.
186,187 THOMAS VON VILLACH (Meister von Gerlamoos).
Sohn des Friedrich von Villach, Inhaber der führenden
Kärntner Tabeibilder- und Freskenmaler-Werkstatt, tätig
zwischen 1460 und 1490.
Die hl. Katharina und Ursula. Altarflügelfragment
(Sonntagseite).
Der hl. Georg im Kampf mit dem Drachen.
Werktagseite desselben Altarflügels. Tanne, die Sonntagseite
von Holz auf Leinwand übertragen, 97 : 70 cm.
Sammlung Bondy-New York. Aus Salzburg, Stift St. Peter.
188 STEIRISCH-KÄRNTERISCHER MALER VON 1490.
Epitaph des österreichischen Landkomturs
des Deutschen Ritterordens Konrad von
Stuchwitz, mit vier Wappen in der schmalen
Unterzone.
Am unteren Rande der Haupttafel Cartellino mit der
Aufschrift: „Kunrat . von . Sthuchwitz . lantk . mtur .
der . baiegen . zu . Ostereych . daytsch . Ordens . im ,
1490 . jahr.“
In der Unterzone auf Schriftbändern die Namen:
„FRUBUSER, Konrat von Sthuchwitz, LUEHWEN“ und
„LAOBEN“ bei den Wappen.
Tanne in original unterteiltem, überfaßtem Rahmen. Oberteil
ohne Rahmen 105 : 134 cm. Unter Wappenzone ohne
Rahmen 39.8 :134 cm. Gesamtrahmen 164.5 : 146.3 cm.
Graz, Kirche des Deutschen Ritterordens am Leech.
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