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MAK

Full text : Katalog der Special-Ausstellung von Schlössern und Schlüsseln im k. k. österreichischen Museum in Wien

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Stahlschliissel.

531.  Schlüssel,  deutsch,  18 cm  lung,  runder  Stiel,  kreisrunder  Griff,
in  der  Mitte  ein  G,  das  Gesenke  profilirt.  (Geschenk  des
Herrn  Gustav  Keiniscli,  Wien.)
532  —  deutsch,  12 cm  lang,  runder  Stiel,  wulstiges  Gesenke  von
Bronze,  der  Griff  zerstört.  (Geschenk  des  Herrn  Ignaz
Spöttl,  Historienmaler,  Wien.)
533.  —  deutsch,  12’5 cm  lang,  runder  Stiel,  ringförmiges  Gesenke,
der  Griff  rund,  zwei  sich  reichende  Hände  und  A.  V.  ausgeschnitten. ­

534.  —  deutsch,  14'5 om  lang,  mit  kugel-  und  ringförmig  gegliedertem ­
  Stiele  und  Gesenke,  der  Griff  kreisrund,  mit  ausgeschnittenen ­
  Arabesken,  im  Barte  geometrische  Figuren
eingeschnitten.
535.  —  deutsch,  12'5 0ln  lang,  zum  Zerlegen  und  Anbringen  verschiedener ­
  Bärte.
53(i.  —  deutsch,  8'5 0m  lang  (Anhängeschlüssel).  Her  Bart  roseltenförmig ­
  eingeschnitten,  der  runde  Stiel  und  geschweifte
Griff  gespalten,  das  Gesenke  von  Messing,  verschiebbar,
um  den  Griff  zu  öffnen  und  zu  schliessen.  Derartige
Schlüssel  wurden  gegen  Ende  dos  18.  Jahrhunderts  an
der  Kette  getragen.
537.  —•  deutsch,  lö cm  lang.  Unfertig.
u38.  —  deutsch,  10T) cm  lang,  der  Griff  rund,  gravirt  mit  Laub-Ornamenten
  und  verschlungenen  Buchstaben  J.  B.  E.  K.
ausgeschnitten,  der  Bart  fehlt.
533.  —  deutsch,  13“ m  lang,  der  massive  viereckige  Griff  durchbrochen ­
  und  ausgeschnitten  mit  Kreis-Ornamenten.
540.  —  deutsch,  13’5 om  lang,  kreisrunder  Griff  von  Messing,
gravirt  und  ausgeschnitten:  J.  G.  S.  Vereitlungen,  das  Gesenke ­
  kugelförmig,  im  Barte  Kreuzeinschnitt.
541.  —  deutsch,  14®“  lang,  der  Griff  mit  ausgeschnittenen  durchbrochenen ­
  Arabesken,  runder  balusterförmiger  Stiel,  der
Bart  bildet  einen  Fünfer.
Stahlschlüssel.
1  7  SO  bis  1S40.
Die  Schlüssel  sind  glatt  und  einfach,  nur  in  der  Stahlperiode ­
  (von  Beginn  dieses  Jahrhunderts  bis  in  die  Vierzigerjahre)
wird  dem  Schlüssel  einige  Aufmerksamkeit  zu  Theil  und  erhält
der  Griff  Rautenschliff  und  eingesetzte  Rauten.  Die  letzten  Reste
der  Kunst  im  Schlossorgewerbe  mussten  der  gewöhnlichen  Fabrikation ­
  weichen.  Mit  der  Einführung  des  Weichgusses  verschwand
an  den  Schlüsseln  das  wenige  Decorative  ganz  und  gar.
542.  Schlüssel,  deutsch,  12'8 cm  lang,  runder  Stiel,  ringförmiges
Gesenke  mit,  Perlrand,  der  Griff  geschweift,  ausgeschnitten:
K.  W.
            
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