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Volltext: Monatszeitschrift III (1900 / Heft 9)

 
 
Gräs von E. Lachennl (Paris) 
 
von Bing 81 Grondahl (Kopenhagen) ist schon oft die Rede gewesen. Auf 
der Pariser Ausstellung fiel die Firma von Bing 8c G-rendahl durch neue 
Techniken auf. Die künstlerischen Vorzüge dieser Manufactur scheinen dem 
artistischen Leiter]. F. Willumsen zuzuschreiben zu sein. (Vergleiche das 
vorige Heft, Seite 353.) Während die aus früherer Zeit bekannten Arbeiten der 
Firma Bing 8zGi-endahl stark von Erzeugnissen der königlichen Porzellanmanu- 
factur beeinflusst waren, und auch hauptsächlich durch figürliche Sculptur und 
Sujetmalerei wirken wollten, befleissigt sich die Firma in den letzten Jahren, 
eigenen Wegen zu folgen, neue Formen und neue Techniken zu finden. Es 
muss im übrigen auch bemerkt werden, dass die Anwendung des Krystalls 
als Decor von der Firma Bing 8: Grandahl für ihren Mitarbeiter Clement 
als Erfindung vor Sevres reclamirt wird. 
Eine mir bedeutend erscheinende Neuheit in den 
Erzeugnissen von Bing 8c Grandahl sind die ä jour- 
Arbeiten, wo in durchbrochener 
Arbeit der Schmuck aus stilisirten 
Blumen aller Art besteht. Die 
Stilisirung von Blumen, überhaupt 
das decorative Or- 
nament,gelingtdie- 
ser Firma weitaus 
am besten. 
Ausser der Por- 
zellanindustrie von 
Kopenhagen ist 
noch die der bei- 
den Norwegener 
Firmen von Rör- 
strand und Gustafs- 
   
Fayencevase von Hoenschel n 
(Paris) berg ZU erwähnen, Gres von E. Lachenal (Paris)
	        

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