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Volltext: Monatszeitschrift XVIII (1915 / Heft 6)

 
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Soldatenfriedhof innerhalb des vorhandenen 
Friedhofs einer Stadt. Der höher gelegte 
Friedhof bietet innerhalb der Umfuseungs- 
mauer Nr 37 Grabstätten Raum. Die Namens- 
mfeln sind an der Innenseite der Mauer an- 
gebncht. Entwurf Professor Dr. Osku Strand 
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sollen hinunterwirken, Denkmale hinaufwirken. Grabmale sind Erinne- 
rungen an Menschen, Denkmale eigentlich Erinnerungen an Ideen. 
Grabmale für Krieger müssen sich von andern Grabmalen unter- 
scheiden. Um sie zu kennzeichnen, sind oft nur kleine Änderungen in den 
Maßen oder in der Wahl des Baustoffes notwendig. So ist zum Beispiel 
Granit in seiner Wirkung dem Kriegerischen näher als Sandstein, oder 
Eichenholz näher als Fichtenholz. Es soll etwas von der ernsten, opfer- 
vollen Zusammengehörigkeit der Menschen im Kriege in ihnen sein. 
Darum vermeide man geschichtete, gebaute Denksteine und Wähle in 
die Erde gerammte, mit der Erde verwachsene Blöcke, die womöglich am 
Grabhügel selbst und nicht am Kopfende des Beerdigten aufgestellt sind. 
Denn so wird das Grab besser bezeichnet. Zufälliges, Launenhaftes, Per- 
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