MAK

Volltext: Ausstellung von Gläsern des Klassizismus, der Empire- und Biedermeierzeit

l88 RANFTBECHER MIT ALLEGORIE. 
Nach oben sich erweiternd, Lippenrand vergoldet, darunter 
Eierstabborte in Gold auf silbergelb geätztem Grund. Auf 
der Wandung Bildfeld mit der bunten Darstellung eines 
.Mädchens, das einen Hahn zur Opferung trägt, in I.and- 
schaft. Einfassung des Bildfeldes mit antikisierendem Gold 
dekor auf silbergelb geätztem Grund. Darunter silbergelb 
geätzte Schrifttafel mit Aufschrift in Gold; »La reconnoissance.« 
Auf der Rückseite silbcrgelb geätzter Streifen zwischen Gold 
linien und Rlattranke in Gold. Rillen des Fußwulstes silber 
gelb geätzt. löteiliger Bodenstern, silbergelb geätzt. H. ii'g. 
Leo Schidlof. 
189 RANFTBECHER MIT ALLEGORIE. 
Nach oben sich erweiternd, I.ippenrand vergoldet. Darunter 
Goldblättchcnornament auf silbergelb geätztem Grund. Auf 
der Wandung bunte Darstellung eines Mädchens, welches 
ein Herz auf den Altar legt. Links von ihr ein Baumstamm, 
an welchen angelehnt eine Tafel mit der Aufschrift: »B'reund- 
schaft.« Auf dem Altar .Aufschrift; »bis zum Grabe«. Auf 
der Rückseite eingraviert Buchstabe R, umgeben von zwei 
Blütenzweigen. Darunter Aufschrift in Gold: »Auf leichtem 
Grund läßt sich was dauernd ist, nicht schreiben. Das Wort 
\erfliegt, nur die Gefühle bleiben.« Rillen des Fußwulstes 
mit Goldkanten. löteiliger Bodenstern, silbergelb geätzt. H. io'7- 
Frau Olga Neurath. 
190 RANFTBECHER MIT EINEM JUNGEN IN 
EINEM KÄFIG. 
Nach oben sich erweiternd, Lippenrand vergoldet, darunter 
silbergelb geätzter Streifen zwischen Goldlinien und Blatt 
ranke in Gold. Auf der Wandung hochrechteckiges Bildfeld, 
eingefaßt von einem antikisierenden Blättchenomament in 
Gold auf silbergeätztem Grund. Darin Darstellung eines 
Knaben, der in einem Käfig sitzt mit einer Flöte. Im Hinter 
grund Gebirgslandschaft, Gewitterwolken mit Blitz. Unter 
schrift auf mattierter Schrifttafel in Gold: »Toujours egale- 
8* 
85
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.