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Volltext: Heinrich Freiherr von Ferstel

Grundfläche ist die eine ganz, die andere theilweise eingebaut. Ein 20 Meter breiter, 
12 Meter tiefer Hof theilt die Baufläche in vier Trakte, deren vorderer die 60 Meter 
lange Hauptfa9ade enthält. Diese letztere besteht wie der ganze Bau aus Erd 
geschoss, erstem und zweitem Stock und ist in einem Stile durchgeführt, der italienisch- 
gothische Grundformen mit byzantinischen Details vereinigt. 
Der 19 Meter lange, icröo Meter breite Festsaal, im ersten Stock gelegen, 
tritt in reicher architektonischer Gliederung vor die Hauptfa9ade vor, überragt die- 
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selbe um ein atticaähnliches Obergeschoss und ist von zwei Eckthürmchen flankirt, 
die in luftige Pavillons mit Kuppeldächern endigen. Das Dach des Saalbau-Risalites 
hat ein doppelt geschwungenes Profil, wie diese Dachform aus dem Orient in den 
russischen Baustil aufgenommen wurde. Der Saal geht durch zwei Stockwerke hin 
durch und ist ringsum von säulengetragenen Gallerien umgeben. Ein reichgegliedertes 
Spiegelgewölbe bildet die Decke. Seine Beleuchtung erhält derselbe im ersten Stock 
durch fünf grosse Rundbogenfenster, welche durch Mittelsäulen in zwei Theile getheilt 
sind. Ueber diesen sind im zweiten Stockwerke fünf durch reiches Masswerk ge 
gliederte Rundfenster angebracht. Schliesslich enthalten noch die Lünetten des 
Deckengewölbes an beiden Langseiten des Saales gekuppelte Rundbogenfenster. 
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