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Reliefgruppe, Athena bekränzt eine Büste, ein Reliefporträt und eine Büste
Franz II. (böhmische Arbeit), ein
achteckiger Teller mit Darstellung des
Opfertodes des M. Curtius (österreichisch), eine Plakette mit Johannes Evang.
(böhmisch, um 1810), Medaille auf den Pariser Frieden 1814 (signiert Zbirow,
ebenfalls ein bekanntes böhmisches Gußwerk), Plakette mit Christuskopf und
mit dem Kopf der Madonna (I-Ioiowitz). Sehr gut ist ein
Schlafende: Apostel, Terrakotta, deutsch (Nürnberg).
XV. Jahrhundert, zweite Hälfte
Madonnenfigürchen (Geschenk des Herrn A.Werner).
Die schöne Vase in Form eines apulischen Kelchkraters
(eingeklebter Zettel mit Aufschrift: „Graf
v. Wrbna, Hrzowitz 1824", die übliche
Etikettierung des Nati0nal-Fabriksprodukten-Kabinetts)
ist eine der Zuweisungen
aus dem Technologischen Museum.
Österreichische (vielleicht aus
Gußwerk stammende) Arbeit um 1835
ist ein Zierteller. reich durchbrochen mit
Blattwerk und Spitzbogen (Geschenk
des Herrn Boschan), laut Signatur aus
der k. k. Landespriv. Bronze- und
Eisengießerei von Josef Glanz in Wien
hervorgegangen ist ein Teller, der durchbrochene
breite Rand mit Spitzbogen
und Blattwerk, um 1835 (Geschenk des
Architekten Hartwig Fischel), hieran
reihen sich Leuchter, Schalen, Tintenzeug,
sämtlich aus den ersten Jahrzehnten
des XIX. Jahrhunderts, teils
böhmisch-mährische, teils steierische
Arbeiten. Von Professor Powolny
rühren eine reizende Plakette
(mit dem Bildnis des Söhnchens
des Professors Jäger) und zwei
Feldabzeichen her, welche in der
Wiener Gießerei Meindl hergestellt
wurden. Deutsche Eisengußmedaillen
von hervorragender
künstlerischer Gestaltung sind die
auf Hindenburg (Revers: Bär mit Umschrift 1914- x 5 Tannenberg-Masuren)
und die auf Ostpreußen, von Leibküchler.
Eine ganze Reihe vorzüglicher Plastiken in Terrakotta, Holz, Elfenbein,
Wachs, fast ausschließlich Ankäufe aus den staatlichen Mitteln des Institutes,
konnte in diesen Jahren der Sammlung zugeführt werden. Der hier abgebildete
schlafende Apostel aus einer Gruppe Christus am Ölberg, Terrakotta, gehört
jenen Arbeiten an, die wir aus der zweiten Hälfte des XV. Jahrhunderts aus