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Volltext: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Kärnten und Krain

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Achteck geschlossenen Presbyterium versehen ist. An der Westseite ist dem Mittelschiff in 
gleicher Breite ein nach innen gezogener mächtiger Thurm vorgelegt. Das nördliche 
Seitenschiff ist ebenfalls im Achteck geschlossen, während das südliche einen geraden 
Abschluß zeigt, wo sich die Sacristei befindet. Die Verstrebung des Mittelschiffes findet 
unter den Dächern der Seitenschiffe statt und nur auf der Südseite an der jetzigen Sacristei 
war der Baumeister genöthigt, einen Strebepfeiler mit fliegendem Strebebogen zur Stütze 
Chor der Leonhardkirche im Lavantthal. 
des Mittelschiffes aufzuführen. Das Presbyterium, als der älteste Theil des Baues, 
wurde wohl um die Mitte des XIV. Jahrhunderts begonnen und ist ausgezeichnet durch 
eine wunderbare Reinheit der Formen. Der Reihenfolge nach wurde sodann das südliche 
und das nördliche Seitenschiff vollendet, bis mit der Ausführung des Thurmes um die 
Wende des XV. Jahrhunderts der Bau seinen Abschluß fand. Drei Paare, theils rund 
theils polygonal gestaltete Pfeiler, durch Spitzbogen verbunden, tragen die Mauern des 
Hochschiffes. Der herrliche Jnnenraum erhält eine magische, höchst wirkungsvolle 
Beleuchtung durch die seltenen Glasmalereien aus bester Heit, welche hier reichlicher als
	        
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