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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XXVI (1981 / Heft 177)

Vom 15.-18. und 21. September

haben Kunstliebhaber wieder

Gelegenheit sich über das

aktuelle Angebot zu informieren

 bei der 633. Kunstauktitan des

Dorotheums.

Hn Gustosttickerl aus dieser Auktion:

Kaminuhr aus dem 19. Jahrhundert,

lunktionsfähiges iVlPSSlHgWOTk, Halbund

 Qttindenschlag auf Glocke, eingebaut

 in rechtetkigem Gehäuse aus

vergoldetem Messing mit danebensteltendem,

 vollplasiisr hem Paris. im

Auktionskatalog finden Sie außerdem

("ilgemälde und Aquarelle, Zeiehnungen

 und alte Graphik, die in der

633. Kunstauktion versteigert werden.

Außerdem natürlich lkOHUH und

mliniattrren, Nlobel und andere Einrirhtungsgtagnrnsttintle,

 Skulpturen,

Holzarbeiten, Uhren, Porzellan,

Fayeitr e, Glas, Asiatika, (lekorative

Graphik, Ausgrabungen, Sivhmtiek,

(Jold und Silber und Metallarbeiten.

 



Außerdem Jugendstil, Werke moderner

 Künstler, Textilien, Volkskunde,

Waffen und Uniformen und die

diversen Hnzelstürke, die im Bereith

„Diverses" zusammengefaist sind.

Vielleirht fehlt Ihnen dieses oder

jenes Stutik in ihrer Sammlung.

Vielleir ht wollen Sie aber aur h nur

die Gelegenheit nützen, um sit h

über die aktuellen Preise zu informieren.

 Sie sind herzlieh willkommen.



Besi("ltligtingstermintt sind am

9., 10., 11., 12. und 14. September,

jeweils von 10 bis 18 Uhr, bzw.

am Sonntag, dem 13. September,

von 9 bis 13 Lrhr.

Die Auktion findet vom 15. bis 18.

und 21. September statt.

Jeweils ab 14 Uhr.



(JÄÖDUHOTHEÜNJI

Eines der großen Auktionshäuser derWelt.

uelles KunstgeschehenIÖsterreich

ch I Galerie an der Stadtmauer

)9Ii Hinterberger

'dem Titel "Beiträge zu Wissenschaft und Techniku

icht Hinterberger technische Dinge, wissenschaftlitpparate,

 Technologie mit einfachen Mitteln modellnachzubiiden.

 Er verwendet bewußt primitive Mittel,

iraht, Holzielsten, Blech, Leder, Ja tierische Produkuch

 in seinen Zeichnungen beschäftigt er sich mit

ibiekten und Phantasleinstrumenten. Ganz gleich

reichem Standpunkt er auch immer ausgeht, die von

Jeschaffenen Dinge sind schließlich eine Kritik an

'er Konsumweit und unserer Vsrfallenheit an Technd

 Zivilisation. (22. 4. - 9.5.1981)

lNeue Galerie am Landesmuseum Joanneum

a Malerei in Österreich ll

hier werden wieder 10 lunge Künstler vorgestellt,

s Mal scli die ungegenstandliche Malerei umrissen

an. Ferdinand Penker (1950) erftiiit die Bildfläche mit

1 reichen Leben, das von einer vorherrschenden Farztllch

 monochrom dominiert wird. Auch Karl Hikade

)huidigt einer monochremen Malweise, er setzt aber

itabartigen Einschüben sehr akzentuierte Signale.

rt Scheibl (1952) veriaßt die begrenzte übliche Bild-Tücher,

 Facher, unregelmäßige Papierbahnen sind

Maigrund, auf dem er geheimnisvolle Buchstaben

Josef Nbdeibauers (1944) stark strukturierten, wieionochrcmen

 Bilder lassen Fenster offen, durch die

Jegertständliche Montagen durchblicken. Friedrich

er (1955) zeigt eine Hinwendung zu räumlichen Konmen

 und Mehrteiiigkeit der Werke mit minimalen

in. Johann Julian Taupe (1954) schuf in letzter Zelt

unde Bildoblekte von einer verhaltenen Farbigkeit.

Neuhold (1951) ist der heiterste und abwechslungsäte

 der ganzen Schau. Eine gewisse Hinwendung

Romantischen sagt ihm W. Skreiner nach. Herbert

(1959) malt auf großen unregelmäßig geformten Pa-1,

 wobei er die Dekorwaizen der Zimmermaier für die

imuster verwendet. Gunther Naynar (1954) malt Austte

 von Landschaften, ähnlich wie Max Weiler, die

l ihre willkürliche Auswahl zum Muster erstarren. Turkner

 (1948) Iaßt uns wieder sein Sammelsurium un-',

 unkontrollierter Formen in grellen Farben sehen.

iutig war die zweite Schau der Neuen Malerei wenibweohslungsreich

 als die erste, zeigte aber einige

itenswerte Ansätze einer neuen Entwicklung, ebenso,

 daß die Abgrenzung gegenstandiich-ungegenständllch

 fließend ist. Die Auswahl war, wie es jede ist, eine

recht individuelle. (10. 4. - 3. 5. 1981) - (Abb. 19)

Linz I Stadtmuseum Nordico

Das Fiolisiegei in Syrien

Die 95 Oblekte stammten zum größten Teil aus dem Nationalmuseum

 von Damaskus und kommen hauptsächlich

 aus den Ausgrabungsstatten von Ugarit und Mari. Die

in Vitrinen ausgestellten Originale, Floiisiegei und deren

Abroiiungen werden durch fotografische Vergrößerungen

ergänzt, so daß dem Betrachter das Erkennen der szenischen

 Darstellung erleichtert wird. Die Exponate entstammen

 einem Zeitraum von 3300 bis 330 v. Chr. Deutiich

 konnte man die verschiedenen Einflüsse anderer

Frilhkuituren dieses Raumes ablesen. (19. 3. - 21. 4.

1981)

Krischna-Malerei

Die gezeigten Gemälde kommen aus Radjasthan, einer

Provinz im Nordwesten indiens. Sie sind von den Kunstiern

 der Gegenwart geschaffen und gehen ganz und gar in

Technik und Komposition auf die alte Tradition älteste

Krischna-Malerei stammt aus dem 17. Jh. - zurück. Eine

exakte Pinselfilhrung ist sowohl im Formaten als auch im

Ornamentaien zu beobachten. (9. - 12. 4. 1981)



Geras I Marmorsaal des Stiftes

Franz Traunfeiiner

In dem großen Saal und einem anschließenden Gang

konnte man die meist schon bekannten Holzschnitte und

-stiche des Künstlers bewundern. Neu waren einige Aquarelle,

 einige schöne Hcizstlche und vor allem gute Radie

rungen. Es scheint, daß gerade letztere Technik ein für

Traunfeiiner noch weiterhin zu erschließendes Gebiet ist,

auf dem er Wichtiges zu leisten imstande wäre. (3. 5. bis

5. 7. 1981) - (Abb. 24 s. S. 45) Alois Vogel

Ausstellung zur 200sten Wiederkehr des Geburtstages

 von Erzherzog Johann im Landesmuseum

Joanneum.

Die neue Galerie des Landesmuseums Joanneum in Graz

plant für 1982 zum Anlaß des für die Steiermark bedeutenden

 Erzherzogs Johann Baptist (1792 - 1859), der 184BI49

in seiner Funktion als deutscher Fieichsverweser in

FrankfurtIMain tatig war, eine umfangreiche Ausstellung.

Um einen Arbeitskataiog erstellen zu können, ist vorerst

die Erfassung aller Bildnisse oder thematischen Darstellungen,

 auf denen der Erzherzog zu identifizieren ist, von

großer Wichtigkeit. Der Aufruf der Neuen Galerie der

Stadt Graz gilt nun all jenen Personen, die im Besitz von

Darstellungen (alle Techniken) des Erzherzogs Johann

sind, diese als Leihgaben zur Verfügung zu steilen. Alle

schriftlichen und mündliche Anfragen sind zu richten an:

Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum

Sackstraße 16

8010 Graz

Tel.0316I79155 0. 79186 redln

Bildnachweis: (Seitenangaben in Ziffern)

Archiv AMK WienISalzburg, 43, 4547, 51, 52 - Augsburg!

Stadtbildsfeiie, 3 - Biidarchiv Österreichische Nationalbibliothek,

 Wien, 24, 25, 37 - Dresden, Staatl. Kunstsammlungen,

 Historisches Museum, 17 - Archiv Prof.

Dr. V.H. Eibern, Berlin, 18 - H. Fasching, Wilheimsburg,

29 - Germanisches Nationaimuseum, Nürnberg, 23 -

Kunsthlstorisches MuseumISindhöringer, Wien, 4-6, 18 -

Dr. G. Lechner OSB, Göttweig, 30 - Livrustkammaren,

Stockholm, 19 - Unlversity of GlasgcwIHunterian Museum,

 Macintosh Collection, 33, 34, 38 - Archiv

F. Waerndorfer, Mc. LearyIFiorlda, 35 - Diözesanmuseum

 Mainz, 11, 12 - The Metropolitan Museum of Art,

New York, 18 - Staatl. Graphische Sammlung, München,

17, 30, 31 - Museum für deutsche Geschichte, Berlin, 18

- Dr. W. Neuwirih, Wien, 53 - NÖ LandesregierungIKuiturabteilungILandesbiidstelie

 E. Nechuta, Wien, 8-10 -

Österreichisches Museum für angewandte KunstIW. Narbutt-Lieven,

 i. Schindler, G. Aba, Wien, 16, 27, 40, 53 -

Österreichisches Museum für Kunst und Industrie, Wien,

33, 34 - Archiv M. Persson, Linz, 40 - Stiftung Preußischer

 Kulturbesitz, Staatl. Museen. Frühchristlich-byzantinlsche

 SammiungIJorg P. Anders, Berlin. 13-15 - Rheinisches

 Biidarchiv, Stadtmuseum Köln, 30 - Ritter,

Wien, 20-22 - Archiv Prof. Dr. K. Fiossacher, Salzburg, 1-5

- Archiv SchottenstiftIF. C. Merth, Wien, 24-27 - Archiv

B. Stutz, BedmondlGB, 33 - Dr. P. Vergo, London, 33 -

Archiv M.v.Werther, RBA, London, 41 - Archiv Dr. F. Windisch-Graetz,

 Wien, 21

Berichtigung:

Die im vorigen Heft Nr. 176 auf Seite 1 unten fehlende letzte

 Zeile des sog. Vorspanns zum Beitrag zur Niederösterrelchischen

 Landesausstellung IID.S KUGHYiTIQEYu In Stift

Zwettl lautet im ganzen Satz: (Wien, Österreichische)

NationaibibiiotheklCod. 1175, foi. 41.

49
            
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