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MAK

Full text : Katalog der archaeologischen Ausstellung

—  96  —

1219.  Gruppe:  Nymphe  und  Satyr.  Dr.  Jurie  von  Lavandal.
1220.  Gruppe:  Satyr  und  Nymphe  zu  einem  Altäre  tanzend,  hinter
ihnen  Eros.  Herr  E.  Miller  \u  Aichhol{.
1221.  Gruppe:  Ein  Mädchen  von  Hermes  geleitet  vor  dem  Unterweltsfährmann ­
  Charon.  Herr  O.  van  Lennep.
Tarentinisch.
1222.  Obertheil  eines  Jünglings  von  einem  Todtenmahle,  mit  hohem
Kopfschmuck.  Strenger  Stil.  Tarentinisch.  H.  0'17.  In  Italien
erworben.  Frau  Ida  Brentano.
1223.  Appliquen,  flach,  durchbrochen  und  vergoldet,  a)  Gruppe:
Panther  und  Greif  zerfleischen  ein  Pferd.  L,  0’18,  H.  0'07;  b)  und
c)  Greife,  verschieden  gebildet.  L.  0'10,  H.  0'065;  d)  bis  h)  Fragmente ­
  von  Rosetten.  Durchmesser  0'06.  Sämmtliche  Stücke,  wohl
zusammengehörig,  waren  auf  der  Unterlage  mit  Stiften,  welche
durch  vorgebohrte  Löcher  gingen,  befestigt.  IV.  Jahrh.
K.  k.  österr.  Museum.
1224.  Fragment  einer  Aphrodite  Hippia  oder  einer  Nereide,  die  mit
der  Linken  die  Zügel  des  Pferdes  fasst;  sie  ist  nackt  bis  auf  einen
Mantel,  der  vom  Rücken  über  die  Beine  und  die  linke  Schulter
geworfen  ist.  Hellenistisch.  H.  0'09.  In  Italien  erworben.
Frau  Ida  Brentano.
Unteritalisch.
1225.  Mutter,  auf  einem  als  Klappstuhl  gedachten  Sitze;  sie  hat  mit
der  Rechten  den  Chiton  von  der  linken  Brust  weggezogen  und
säugt  ihr  mit  Binden  umwickeltes  Kind,  das  sie  in  dem  über  die
linke  Achsel  gelegten  Mantel  birgt.  Von  feinster  Empfindung  —
auch  in  der  Haltung  des  Kopfes  —  bei  flüchtiger  Ausführung.
Unteritalisch.  H.  0'17.  Herr  Fr.  Trau.
1226.  Deckel  einer  Pyxis;  auf  derselben  die  Halbfigur  einer  Frau  in
Chiton  und  Mantel  mit  symmetrisch  hocherhobenen  Flügeln,  die
ein  Brett  mit  Opferfrüchten  hält;  hinter  ihr  der  ganz  unorganisch
aus  dem  Deckel  herauswachsende  Hals  und  Henkel  eines  Lekythos
Unteritalisch.  H.  0'205.  Herr  Fr.  Trau.
Etruskische  Aschenurnen.
1227.  Aschenurne.  An  der  Vorderseite  Mann  und  Frau  vor  dem  Thore  der
Unterwelt  Abschied  nehmend;  neben  ihnen  zwei  geflügelte  Dämonen,
links  ein  männlicher  mit  Fell  und  Hammer,  rechts  ein  weiblicher
mit  unter  der  Brust  befestigtem  Chiton  und  Schwert.  An  den
Enden  Säulen.  Am  oberen  Rande  Inschriftreste.  Auf  dem  Deckel
liegende  Frau  mit  Kranz  um  den  Hals.  Gut  erhaltene  Bemalung.
L.  0-30,  T.  0-17,  H.  0-33.
Fürst  Johann  von  und  \u  Liechtenstein.
Archaeolog.-epigraph.  Mitth.  VI.  (1882),  p.  66.
1228.  Aschenurne.  An  der  Vorderseite  die  typische  Darstellung  des
Wechselmordes  des  Eteokles  und  Polyneikes,  auf  dem  Deckel
gelagerte  Figur.  Lehrreich  wegen  der  gut  erhaltenen  Bemalung.
L.  0‘47,  T.  024,  H.  0’41.  Herr  E.  Miller  \u  Aichhol\.
            
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