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MAK

Full text : Katalog der archaeologischen Ausstellung

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Schaftes  dieser  Gabel  ging  bis  zum  Scheitel,  in  dem  ein  halbrunder
Ausschnitt  und  zwei  Nagellöcher  die  Art  der  Befestigung  andeuten.
Arbeit  der  mittleren  Kaiserzeit.  H.  023,  Br.  sammt  Ranken  0*26,
Tiefe  circa  0*005.  Aus  Esseg.  Director  Julius  v.  Her%.
Beschr.  Jahrb.  d.  Kunstsammlungen  des  Allerh.  Kaiserhauses  II  (1884),  S.  48  f.
447.  Büste,  jugendlich-männlich,  mit  lockigem  Haar,  um  den  Hals
eine  Torques  mit  Bulla.  Unten  durch  Ranken  abgeschlossen  und
mittelst  viereckiger  Dulle  auf  einen  Stab  aufsteckbar;  im  Nacken,
von  dem  abwärts  die  Büste  hinten  offen  ist,  ein  horizontaler  Halbring. ­
  Diente  wohl,  wie  die  vorhergehende  Nummer  zum  Aufstecken
auf  eine  Stange  (für  Processionen?).  H.  0152.
Herr  Fr.  Trau.
448.  Hercules,  jugendlich,  geordnetes  Haar  mit  Mittelzier,  mit  der
Rechten  die  Keule  hoch  schwingend,  über  dem  linken  Unterarm
das  schematisch  angedeutete  Löwenfell.  Augen  waren  eingesezt.
Flüchtige,  barbarische  Arbeit.  H.  0*15.  Aus  Ungarn.
Herr  Fr.  Trau.
449.  Lampe  mit  herzförmigem  Halterblatt,  an  drei  Kettchen  aufgehängt,
an  deren  Verlängerung  der  Putzhaken  hängt.  L.  0*14,  H.  0*14.
Aus  Savaria.  Herr  Fr.  Trau.
450.  Gladiator  in  der  gewöhnlichen  Tracht  eines  Secutors,  d.  h.  des
Gegners  des  Netzfechters  (Retiarius):  kurzer  Schurz  mit  beschlagenem ­
  Gürtel,  Beinschiene  nur  am  linken  Fuss,  der  rechte  Arm
mit  Binden  umwickelt,  schirmloser  Helm  mit  niederem  Kamme
und  Kinnschutz;  der  übrige  Körper  nackt.  Die  linke  Hand,  die
den  Schild  trug,  ist  bei  ausgestrecktem  Arme  in  Kopfhöhe  erhoben
und  indem  ihr  der  Blick  folgt,  gnadeheischend  den  Zuschauern
entgegengestreckt,  während  die  Rechte  noch  für  den  äussersten
Fall  das  jetzt  fehlende  Schwert  gezückt  hielt.  Votivgegenstand?
H.  0*12.  Aus  Miskolcz,  Ungarn.
Ernst  Prin\  \u  Windisch-Grät\.
451.  Schöpflöffel  (Trulla)  für  Wein-Amphoren,  der  Stiel  geht  oben
in  zwei  Entenköpfe  aus.  L.  0*40.  Aus  Ungarn.
Ernst  Prin\  \u  Windisch-Grät
452.  Fortuna  mit  porträtähnlichen  Zügen.  Die  Rechte  hielt  das  Steuerruder, ­
  in  der  Linken,  über  welche  der  Mantel  geworfen  ist,  Reste
des  Füllhornes.  Die  Knöpfe  des  rechten  Tunicaärmels  und  ehemals
die  Augensterne  aus  eingelegtem  Silber.  Vorzügliche,  fein  ciselirte
Arbeit.  Aus  Vinkovce.  H.  0*12.  Prof.  J.  Brunsmid.
453.  Erot  in  laufender  Stellung  mit  einem  Fusse  auf  abgeplatteter
Kugel  stehend.  Die  seitlich  weggestreckten  Arme  hielten  Fackeln.
Im  Rücken  Einschnitte  für  die  Flügel.  Aus  Vinkovce.  H.  0*12.
Prof.  J.  Brunsmid.
454.  Taube  mit  breiter  runder  Fussplatte.  L.  0*058.  H.  0*039.  Aus
ksseg.  Prof.  J.  Brunsmid.
455.  Ken  tau  re,  springend,  die  vier  unteren  Fussglieder,  der  linke  Arm,
rechte  Hand,  der  Kopf  und  ein  Theil  des  Schwanzes  fehlen.
Zwischen  den  Vorderbeinen  ein  Loch  (für  eine  Stütze?)  L.  0*21.
H.  0*135.  Aus  Siebenbürgen.
Archaeolog.  Sammlung  der  deutschen  Universität  in  Prag.
            
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