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MAK

Full text : Das Werden eines Kunstwerkes

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3.  Kreidezeichnung  (Kontur  und  Äugen  weiß  gehöht)
(Besitzer:  Ä.  Rößler).
Durchgearbeitete  Kontrollzeichnung  vor  der  Natur.  Rückkehr ­
  zur  strengen  Enfacestellung.  Hände  gefaltet,  zwischen
den  Knien.  Kopf  gesenkt,  Blick  von  unten  herauf.  Verstärkte ­
  Silhouettenwirkung.
4.  Ölporträt  (Besitzer:  F.  Eckhardt).
Die  Figur  monumental  in  eine  breitere  Fläche  gesetzt.
Beibehaltung  der  Haltung  von  Fassung  Nr.  3.  Starke
Durchbildung  der  Schädelform.  Steigerung  in  der  Energie
des  Blickes.
XXIV.  PORTRÄT  BENESCH  UND  SOHN,  1913
1.  Bleistiftzeichnung  (Besitzer:  Max  Hevesi).
Naturstudie  für  den  Kopf  des  Vaters.  Noch  in  reiner  Profilstellung. ­

2.  Bleistiftzeichnung,  1913  (Besitzer:  Heinrich  Benesch).
Naturstudie,  aber  schon  mit  Betonung  formaler  Werte,
besonders  in  der  hochaufgeschossenen  überschlanken
Erscheinung  des  jungen  Mannes.  Der  Kopf  des  Vaters
nicht  mehr  in  reiner  Profilstellung.
3.  Ölbild,  1913  (Besitzer:  Karl  Reininghaus).
Änderung  des  Formats,  Bindung  der  beiden  Gestalten
durch  den  ausgestreckten  Ärm  des  Vaters.  Steigerung
ins  Symbolische.
XXV.  TRAUERNDE,  1912
1.  Bleistiftzeichnung  (Besitzer:  Neue  Galerie).
Frauenakt  nach  Modell.
2.  Ölbild  (Besitzer:  Heinrich  Benesch).
Kompositionellc  Verwertung  des  Frauenkopfes.
            
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