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Volltext: Monatszeitschrift II (1899 / Heft 2)

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Ersten, die den grossen Erfolg dieser Methode anerkennen, sind so 
manche unserer Grossindustriellen selbst, die sofort ihre Zeichner in 
die Ausstellung geschickt haben, um bei diesen Schülern in 
die Schule zu gehen. 
Auch Seine Excellenz 
der Herr Minister für 
Cultus und Unterricht 
hat die Wichtigkeit 
der hier gebotenen 
Anregung sofort er- 
kannt und Schritte 
thun lassen, um die 
Ausstellung nachher 
an die Kunstrnittel- 
punkte unserer ver- 
schiedenen Kronlän- 
der (Prag, Reichen- 
berg, Bozen) gelan- 
gen zu lassen und 
überall den Lehr- 
kräften derenStudium 
zu ermöglichen. 
Die Ausstellung 
lässt sowohl den 
Lehrgang, als auch 
die Ausnützung des 
Erlernten für mög- 
 
lichst viele praktische 
Zwecke dßlltllCh Gf- James Grimstone, Glasgow, Entwurf fllr eine Tapete 
kennen. Vielen Arbei- (Gold M") 
ten ist auch die 
kritische Meinung der Jury, aus deren gedrucktem Berichte, aufgeklebt, 
so dass man deutlich sieht, welche Gesichtspunkte das Urtheil bestimmt 
haben. 
Die beiden herrschenden Züge sind das Fussen auf der Natur 
und der moderne Geist. Das Naturstudium wird mit der grössten 
Strenge betrieben, obgleich auch für historische Studien, zum Beispiel 
nach Textilarbeiten im South Kensington Museum, Medaillen ertheilt 
sind. Schon bei den einfachen Actzeichnungen fällt es auf, wie genau 
auf Wiedergabe des StoHlichen, ja der Textur der Haut geachtet 
wird, desgleichen wie zum Beispiel Hände und Füsse in allen
	        

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