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Volltext: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 12)

 
Weltausstellung zu St. Louis, E. Irving Couse, „Schlangentanz" (Ein Gebet um Regen) 
reiter", Karl Bitters Grabdenkmal für Henry Villard, Isidor Kontis „Des- 
potisches Zeitalter" und andere in meinen Aufsätzen über amerikanische 
Maler und amerikanische Bildhauer reproduzierte Werke sind der Welt- 
ausstellung einverleibt. 
Ausser der modernen Abteilung hat allerdings Amerika in seinem Kunst- 
palast noch eine Ausstellung von Meisterwerken verstorbener oder sehr 
berühmter lebender Maler aus Privatbesitz veranstaltet, in der man sich nicht 
nur auf bedeutende Amerikaner wie Iness, Wyant und so weiter beschränkte, 
sondern auch das Ausland einbezog, anscheinend um die Quellen der Beein- 
Hussung amerikanischer Kunst zu zeigen. Vor allem befinden sich hier die 
Meister von Barbizon, die allerdings auf die amerikanische Moderne den 
allergrössten Einfluss ausgeübt haben, dann aber auch Gemälde berühmter 
englischer, französischer und auch deutscher Meister, so zum Beispiel Uhdes 
„Trauerndes Mädchen". 
Sogar bis zu Rembrandt und Frans Hals hat man zurückgegriffen und 
einige von deren Meisterwerken aus amerikanischem Privatbesitz herbei- 
geholt. Ursprünglich wollte man nur „Amerikaner" des letzten Jahrhunderts 
bringen, um die Entwicklung amerikanischer Kunst seit dem Louisana-Ankauf 
zu zeigen, ist dann aber sehr von diesem Programm abgewichen. Ich kann
	        

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