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Volltext: Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 11)

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in die Erscheinung, da die beiderseitigen Nischen, in denen das Schreibgerät 
und das Obstkörbchen stehen, überhaupt nicht mehr als solche wirken, die 
Nischenkonsolen der beiden Heiligeniigürchen sich zu einer Freikonsole 
zusammenschieben und das Baldachinwerk jede Stütze verloren hat. Außerdem 
haben die Figürchen - namentlich der linke Arm des heiligen Stephanus 
Befreiung Petri 
und Petri Begegnung 
mit Christus 
Begegnung Petri 
und Pauli 
  
Mittelbild St. Petrus und St. Paulus 
 
  
 
 
Kreuzigung Pe tri Enthauptung Pauli 
Predella 
 
Lienhard Schweißtuch Hans 
Jan-n Christi jöchl 
 
 
  
Abb. x l. Schema des ehemaligen St. Peter- und Paulsaltars im Jöchlsthurn in Sterzing im geöffneten Zustand 
- nicht unerheblich eingebüßt. Seitlich erkennt man die Gewaltmaßregel 
am deutlichsten an dem mangelnden Schwertgriff des heiligen Paulusf" 
Die Rückseite der Peter- und Paulstafel zeigt in flüchtiger, mehr zeich- 
nerischer Ausführung und in fast stenographischer Kürze ein Weltgericht 
" Herr Graf Sighard Enzenberg hatte die Freundlichkeit, mich darauf aufmerksam zu machen, daß der 
obere Rand und besonders der Abschlußbogen der Tafel außer beschnittenen Stellen auch Ergänzungen auf- 
weist, die auf eine frühere Wiederverwendung des Bildes schließen lassen. Diese Beobachtung in Verbindung 
mit der Prokrustesbehandlung der Tafel läßt die Vermutung des genannten Herrn als höchst glaubhaft 
erscheinen, daß das Bild dem im Jahre 1744 errichteten neuen Altar der Jöchlsthumkapelle eingepaßt worden 
war und erst später dem neuen, das heißt jetzigen Altarblatt von A. Sieß von Telfes Platz machte.
	        

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