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Volltext: Monatszeitschrift XVII (1914 / Heft 5)

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Der bildhauerische Anteil an diesen Werken - und auch an den Arbeiten, 
die Daria später in St. Florian ausgeführt hat": z ist unbedeutend, die 
Behandlung trocken, streng, nüchtern und von der Kraft und Energie 
höchst verschieden, die in den Skulpturen des Hofbrunnens lebendig sind. 
Wer diese Rosse geschaffen hat (Abb. 8), ist nicht ein Universalkiinstler, 
der sich gelegentlich auch auf diesem Gebiete versucht hat, das ist ein 
Abb. 10. Neplunsbrunnen in Linz 
Bildhauer durch und durch, dessen mächtiges Temperament sich auch in 
seinen sonstigen Arbeiten verraten müßte. 
Es ist schade, daß wir Daria als den Künstler des Brunnens fallen 
lassen müssen, denn Architekt und Bildhauer würden uns hier gleicher- 
maßen interessieren, wir haben einen Aufbau von großer Kühnheit und 
Originalität vor uns (Abb. g). Der oberste Aufsatz, die von Delphinen gestützte 
"i A. Czemy, „Kunst und Kunstgewerbe im Stifte St. Florian" 1885, S. 126, 165, 167, 16g f. und 
E. Tietze-Conrat in Becker-Thiemes Künstler-Lexikon, VIII, 402 f.
	        

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