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Volltext: Monatszeitschrift XX (1917 / Heft 3, 4 und 5)

Würde und den Ernst der Stimmung wesentlich vermittelt. Sie ist für die 
Weite der Spannung, die Höhe des freien Luftraumes ein ausschlaggebendes 
Bauelement. Die konstruktiven Gesetze, welche ihre Gestaltung bedingen, 
sind für große Epochen, besonders bei allen monumentalen Aufgaben, das 
maßgebende Kriterium geworden. 
Die relative Enge und Kleinheit griechischer Bauwerke hängt mit den 
stereotomischen Gesetzen, mit den Dimensionen und Bedingungen der Stein- 
balkendecke zusammen (des Marmor-s). Die Kühnheit und Größe römischer 
Saalbauten war von der Kenntnis der Herstellung weitgespannter Bogen 
und Gewölbe bestimmt (Gußgewölbe). Die himmelanstrebende und mysti- 
sche Höhen- 
entwicklung 
mittelalterli- 
cherKirchen- 
schiffe hing 
mit der voll- 
kommenen 
Beherr- 
schung der 
steinernen 
Pfeiler- und 
Rippenkon- 
struktion, die 
prächtige 
Durch- 
bildung nor- 
discher Hal- 
len mit den 
ausgezeich- 
neten gezim- 
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Stühlen zu- 
sammemUn- 
sere Zeit hat 
dem Hallen- 
bau durch 
Eisen- und 
Betonkon- 
struktionen 
eine unge- 
ahnte Ent- 
wicklung zu 
geben ver- 
IUOCht; und Gotisches Deckengewölbe in der Barbarakirche zu Kunenberg
	        

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