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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXII (1977 / Heft 154 und 155)

der damaligen Ausstattung mit Gemälden, 
tturen oder Wappenkartuschen hat sich 
a erhalten, nur die Inschrift über der Ein- 
stür „Empsburgum Maboniarum nabilis se- 
Aarci Sittici archiep (iscopi) et principis pa- 
IlO et favore a Jaanne Sigismunda Capi- 
) erectum", als Zeichen der Dankbarkeit 
'lausherrn gegenüber seinem Gönner. Das 
in jeglicher Repräsentation in Form von 
pen oder von Allegorien der Herrschaft 
des Krieges - eigentlich zu einem mili- 
:hen Befehlshaber passend - lößt an Bern- 
Rupprechts Hinweis vom Charakter der 
erinnern, daß sie nämlich „der Ort des 
ten schlechthin" sei". 
3a rtenplan von 1680-1690 
der Garten der Emsburg im Detail nach 
r ersten Fertigstellung aussah, lüßt sich nur 
uten. Erst über seinen Zustand in der zweiten 
e des 17. Jahrhunderts sind wir durch einen 
ufgefundenen Plan unterrichtet. Nach dem 
Johann Siegmund von Mabons kam der 
1 an die Rehlingen. Ferdinand Gottlieb von 
ngen auf Goldenstein, Radegg und Mühl- 
. hf. salzburgischer Kämmerer, Vizeaberst- 
1eister etc., hatte die Tochter Mabons,Ursula 
1, geheiratet. Von den Kindern der beiden 
  
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ÄQer jQ-cu-a : 090r- QH er hgfßgy" Cnxlälxazrägnh 
rkungen 16-19 
1,: Reinhard Bentmann, Michael Müller: Die Villa 
Herrschuflsardiiteklur - Versuch einer kunsl- und 
algesdiidnlidien Analyse, Frankfurt 1970, S. 29 ff. 
.: Materialien zur italienischen Villa der Renais- 
e. In: architecruru 2, 1972, S. 173 f. 
hard Rupprecht: Villa. Zur Geschidite eines Ideals, 
ärobleme der Kunstwissenschafl, 2. Band, Berlin 1966, 
zlMartinz Beiträge zur Salzburger Familiengesdlidi- 
1, Rehlingen. In; MGSLk 7a, was, s. 145 n. 
erbte Ferdinand Paris von Rehlingen (1647 oder 
1649-1699) von seiner Mutter die Emsburg samt 
Zubehör". 
Der Plan - auch die erste Gesamldarslellung der 
Anlage - stellt das einzige Verbindungsglied 
für die stilistische Entwicklung der Garlenkunst 
zwischen dem manieristisch-frühbarocken Hell- 
brunn und dem Höhepunkt der Formalgörlen 
in Salzburg durch Johann Bernhard Fischer von 
Erlach, Matthias Diesel (1. Viertel des 18. Jahr- 
hunderts) und F-ranz Anton Danreiier (seit 1728 
Inspektor aller Salzburger Hofgarten) dar. Für 
eine Dotierung in_ die Jahre um 1680-1690 spre- 
chen äußere Gründe, denn stilistisch gehört der 
Garten mehr in die Jahrhundermitle: In der 
rechten oberen Ecke ist das Wappen der Rehe 
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