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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXVII (1982 / Heft 183)

L Lücke. wHeraklwt und Demokrm Wien, Modell 
N51? Hamburg. Museum iur Kunst und Gewerbe 
 
 
 
23 J.O.L. Lücke. "Demokmu, aul mcht zugehdnger 
ment, Wwen Wzen, Österrenchlsches Museum i: 
wandte Kunst 
was leblosen Umrissen und Profilen und der har- 
hlecht proportionierten Zeichnung auf der Vor- 
:he nicht nur später. sondern sozusagen in Ver- 
ung des Postamentes des Demokrit. beide mit 
and entstanden zu seines. wofür auch die Bossie- 
ke nQl für Johann Ulrich Mohr, nach 1784 tätig. 
en kcnnteas. Auch fürdie Londoner Philosophen 
tJ. C. L. LückeTerrakotten-alsModelle?-ge- 
zu haben. wie irthe weeping 8t laughlng philoso- 
by Van Luckii beweisen, die bei Christie's in Lon- 
lhrend des risale ol ellects of Hon. Richard Bale- 
om Grove House. Old Windsor. Berkshire. 3 May 
ind five rollowing daysir als lot 56 versteigert 
15', oder sollte es sich um die Modelle für die Por- 
rüsten mitoderohne hohe Postamente gehandelt 
z 
iensatz zu dem - durch die Preßmarke des Po- 
ites vielleicht schon auf 1749anzusetzenden11- 
r Demokritwirkt sein Gegenstück - mit der Blau- 
am Podest - weniger fein und genau im Detail 
Hamburger und auch die Londoner Porzellanfas- 
es Heraklit. Hieraus auf einen zeitlichen Unter- 
in der Konzeption der zwel Büsten. die ja erst als 
24 J.C. L. Lücke. riHeraklit und Demokrit-r. Wien. Ehem. Privat- 
besitz Schloß Ottenstein 
25 J.C. L. Lückezugeschrieben.rwDemokritiLTerrakolia. Ehem. 
(um 1970) Süddeutscher Privatbesitz. Verschollen 
Anmerkungen B2 - 92 
" W. Neuwirlh (Anm. 9). S B0. 
" J. FUIHBSICS. E W. Braun (Anm. l). S 178. 
u J. Rasrnussen (Anm. 4), S 581 N . Kit Nr. 254 f.. Abb. 
" Verschieden isl auchdieAnbringung der Löcher im Pustamenlyorn bei 
den Oiiensieiner Busten. ebenso bei den bemalten Fassungen des 
Heraklit der Slg. Fischer. ruckwartig beidem Hamburger Paar. 
" W Neuwirth (Anm. 9). S. 569. 
" Freundl. Hinweis von John Harris, Ltllldün. durch Cyril Humphris uber- 
millelt Von Interesse ist hier. daB das Fronlispiz von Horace Walooles 
Memoiresol lhe last ten yearsol George ll(1822) eine l751 entstandene 
Zeichnung Bsnileys verwenderdieden Verlasser zwischen den beiden 
Philosophen zeigt (Horace Walpole and Strawberry Hill. Aussl. Kai .Or- 
leans Hause Gallery. Twickenham. 20. 9 a 7. 12. 198D. S. 30. Nr 70). 
" J. Folnesics, E.W. Braun (Anm. l). S. 53. 
II Siegfried Ducrel: Furstenberger Porzellan Braunschweig ress. 1. 
S 26. 7 V Slomann (Änm 751 S. 319. 
W s oucrei (Anm. sei, s. 2s. Abb. n. 
" C. Scherer (Älrm. 1). Studien. S 771.7 Heinrich Stegrnarin: Die Filrstl. 
Braunschweigische Porzellanlabrlk zu Fürstenberg Braunschweig 
1593. s. 22 r. 
" S. Ducret (Anm B9). S 26 
Paar vollen Sinn geben. und damit auf Prioritäti 
mokrit zu schließen. dürfte dennoch zu gewagt: 
Nicht erst im Juli 175258. sondern im Sommerc 
res 1751 muß J. C. L. Lücke Wien verlassen ha 
aus religiösen Gründen. wie S. Ducret es 1965 
Anschluß an einen Briet vom 24. Februar 1752 
den Kopenhagener Hof in Hamburg tätigen Flei- 
fen Woldemar von Schmettau" vermutet. wis 
nicht genau. In Hamburg sich aulhaltend erhält 
lich einen Brief des Ersten Direktors der Fürstei 
Porzellanfabrik. des Oberforstmeisters Johanr 
von Langen (1699 - 1770). vom 8. November 1] 
dem Angebot. dorthin zu kommengo. um besoni 
der Herstellung einer guten, durchsichtigen Ma: 
einer feuerbeständigen Glasur zu helfen. 
Auch Theophilus Wilhelm Freese, wahrscheinlii 
der seit 1744 in Kassel als Hoimaler tätige 
Georg von Freese, sondern der Bremer Bildhaue 
bis 1763). bei dem J. C. L. Lücke während eines 
Aufenthaltes gewesen sein miißtei", riet ihm zu 
zeichnete ihn als seinen vHochedlen und v 
Freund Herr Lücke-ä? Zum Verhältnis dieser bl 
gewisser Weise verwandten Künstler einige Anr
	        

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