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Volltext: Monatszeitschrift XXII (1919 / Heft 6, 7 und 8)

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„De Nederlanden" in Batavia (1913); der Entwurf für ein Landhaus für 
die Familie Kröller in Wassenaar (1913). 
Ich werde nicht jedes der obgenannten Gebäude einzeln besprechen, 
sondern versuchen, die hervorragenden Kennzeichen der Arbeiten aus dieser 
Zeit im allgemeinen zu bestimmen. 
Wie schon bei einem der Börsenprojekte nebenbei bemerkt wurde, 
ist für die Werke aus dieser Periode des Künstlers kennzeichnend die groß- 
zügige Massenwirkung. Innerhalb der Komposition dieser Massen sind die 
Raumkörper so durchgebildet, claß ihre ästhetischen Beziehungen unter- 
einander ihren praktischen Beziehungen entsprechen, das heißt, daß auf 
rationelle Weise die praktisch bedeutendsten Teile des Gebäudes auch 
ästhetisch zu Schwer- 
punkten der Gestal- 
tung gemacht sind. 
Die einzelnen Bau- 
körper sind zurück- 
gebracht zu einfachen 
I-Iauptformen, welche 
durch geschlossene 
Mauerflächen gebildet 
werden. Letztere sind 
so sparsam wie nur 
möglich von Öffnun- 
gen durchbrochen und 
meistens aufgebaut aus 
Backstein mit Anwen- 
dung von Haustein für 
Teile, welche eine kon- 
struktive Funktion er- 
füllen, indem sie als 
Träger oder zur Ab- 
wässerung usw. oder 
zur Detaillierung die- 
nen. Dem Ganzen wird 
dadurch eine leben- 
dige malerische Wir- 
kung verliehen. 
Die Mauertlächen 
sind von den schon 
erwähnten Gruppen- 
fenstern durchbrochen. 
Die Einzelfenster dieser 
Gruppen sind gegen- 
seitig getrennt dUTCh Abb. 3x. Kontorgebäude der Finna Wm. Müller ä Co. in London, xgr4
	        

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