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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXX (1985 / Heft 201 und 202)

schnill aus einer gemalten Darstellung des Sonntag- 
;er Hochallares am Sonntagberg. Diese stellt das von 
3-1757 ausgeführte Altarsladium in rosa Echlmarmo- 
sowie mit weißmarmornern Tabernakelaulbau und 
eln sowie Genien zu seilen des Knabenbildes dar. Die 
irleilung dieser Darstellung als definitiver Ausführungs- 
l oder repräsentative Ansicht nach erfolgter Fertigstel- 
i muß olfen bleiben. 
llahrlskirche SonmagberglNiederösierreich. Ausgelührv 
iochaltar nach der letzten Restaurierung 1963 - 1966 in 
letzigen unbefriedigenden Beleuchtungssituation. Dage- 
ispwiedas Modellzeigt,ursprünglichzumindestderAul- 
tbaldachin auch von rückwärts durchllchlei geplanl 
rasen. 
schnitt aus einer gemalten Darstellung des Sonntag- 
ger Hochaltares am Sonntagberg. Diese stellt das von 
3- 1757 ausgeführte Altarstadium in rosa Echtmarmo- 
sowie mit weißmarmornem Tabernakelaulbau und 
ein sowie Genien zu selten des Knabenbildes dar. Die 
irteilung dieser Darstellung als definitiver Ausführungs- 
i oder repräsentative Ansicht nach erfolgter Fertigstel- 
lmuß offen bleiben. 
llahrtsklrcheSonntagberglNiederosterreich.Ausgeführ- 
iochaltar nach der letzten Restaurierung 1963 - 1966 in 
jetzigen unbefriedigenden Beleuchtungssiluation. Dage- 
istwiedas Modellzeigt.ursprünglichzumindestderAuf- 
tbaldachin auch von rückwärts durchllchtet geplant 
lesen. 
kungen 4 - 22 7 
eldmann. Vollstandige Anweisung zur Clvli-Bau-Kurisi. Wollenbul- 
696. s 55 11 (Nachdruck Ausg 169a. Baden-BadenlStraBburg 
ager. Fiiippe Juvarra e il concorso di modelll del 1715 bandito da 
ienie xi per la nuova sagrestla di s Pietrn. Rom 1970 
regehzurßaugesehichte derKarlsklrche. llT WlenerJahrbuch liir 
rtgeschich1elx.1s34.s 101 - 146. i H Sedirnayr. Johann Bein- 
Fischer von Erlach. wien - München 1966. s 206 (verlorene 
alle von Fischer. Hlidebrandt. Feldinando ealli-Bibiena) 
assl (wie Anm als 22 
iberl. Die Kunstdenkmälerdes Zisterziensersllftes Zwetti. Österr 
ittepcgrabhie 29. wien 1 940. s. 92. Abb 8B - 94. 7 Barockausst 
b Prandtauer und sein Kunstkreis. still Melk 1960. Kat Nr. 253 
leil Zweltl 11) - L. Ptiiiringer-zwanewetz. Matthias steinl. W157i- 
zhen 1966. s 239. Kat Nr. 43. Abb. 226 (Modell zwettl ti 
-il (zil. Anm a). s. 337. Ftegest 423 
nn Melcliiorcrbker. Derwohl anluhrende Mahler. 1 Aull. Frankfurt 
eipz1g17t9(Nachdruckder4 Aiillagelena i Plßmltßlbilßgfiphle 
(ommerltar neu hisg. von u Schlessl.Mltteriwald1983) Ein Exem- 
1er zweiten Autlage. Frankfurt und Leipzig 1721. befindet sich in 
ltiltseiblinthelr Gottweig (rreiindi. Hinweis von P Gregor Lechner 
e von schiessl. s. XVll. angeluhrte viel vermehrte Auliage Jena 
ist demnach bereits die drittel. 
hiessi. Die Bestatigung kunsllechmscher Quellen durch technolo- 
ie uniersuchurigsbetunde. in- Mallechnik resiaurb 1980. Heft 1. 
1 
rines Beckmann. Anleitung zur Technologie eder Kerlrllrilß der 
lwerke. Fabriken und Manufakturen. vornehmlich derer. die mit 
andwirtschait. FOllZey und Cameralwissenschall in nachster Ver- 
ing stehen. Nebst Beitragen zur Kunstgeschichte. Gottingen 1777 
111.). - schiessl (zit. Anm. a). s. 93 11 sowie Bibliographie 8.15611. 
eit in Restaurierung durch das Eundesdenkrnalamt. 
ndisch-Graetz. Jakob Christoph Schlettel Ein Bildhauer des wie- 
spatbardck. phil Diss. Wien 1950 - Dars . Die Entstehungsge- 
ihte des l-lbchaltares von sbnntagberg und die Marrriorengel von 
Schletterer. in: alte und moderne Kunst es. 1963. s. is 11 e pers.. 
vlcldell iurden Silberrahrnen des Gnadenbildee vdn Sonntagberg. 
te und moderne Kunst 97. 196a. s. so ll. 
aurierurig tsi-Itoiai in den Restaurierwerkstatten des Bundesdenk- 
mtes. wien (Elisabeth Plulzner. Michael LOIChII Zur Hochaltarre- 
ierung selbst siehe den Bericht V0f1 Michael Plallenblchler bei 
ipel. lnnenreslaurierung der waillahrlskiiche Sonntagberg. N0 . 
ilerr. zeitschrili für Kunst und Denkmalpflege xxil. 196a. s. 24 11.. 
S 331 
lie Reformenuberslchl im Aussi -Kai Jeiselinische Plarrgrundun- 
n wien. WienlHistor. Museum d siadi wieril 1965. s a1 
igitz. üsterreiehs Gnadenstatten in Kult und Brauch. Bd 2. wien 
. s 1851i. 
M Koller. neslauriergeschichte. in M. Koller. H. Paschinger. 
andlstelten. Die wiener Festsaule. in Flestauralorenblätter 6. 
lsaas 37fl.(hrsg.Österr. sektinn liC. 1030 wien. Arsenal 1514) 
Wibiral. Zur Restaurier-ldeelegie an den Akademien rrri 1a. Jahr- 
ert. in: Restauratoreribiäller 7. wien 1983. s 2911 
)ller. zur seziaigeschichle von Kunst und Handwerk irri 17 Jahr- 
ert. in: wcllenbutieler Arbeiten zur Barockiorschung. Bd 13114 
scheinen). - Ei. Bushart. Augsbu rg unddlewende derdeutschen 
t urn 1750. in' Festschrift lur werner Gloss. Munchen 1968. 
1 11 
ulnahmswerk übergab Hefele am 25 oklcber1s57-ieine original- 
nung von dem Altar am Sorlntagberg 1 Schuh. 9 zbll hoch. und 1 
ch breitii- w Czerny. Die Mitglieder der wiener Akademie (Bild- 
der Akademie der bildenden Künste in wien. Hell 1 1i. wien 1978. 
Die Zeichnung ITlUB leider als verschollen gelten. 
irertner. Melchlor Hetele. eiri unvergessener österreichischer 
iekt (1716- 1794). in' alte und moderne Kunst so. 196a. s 1911. 
ers. Melchibr Hefele. ein Architekt des Dcriauraumes (1716 bis 
i. in: osibaverisehe Grenzmarken 1x. 1967. s. 14411 
iußtechnik vgl. H Burg. Der erldhauer Franz Anton Zauner und 
-zeit.wien1s15.s.11011.erneMalerialubersichibretete wache. 
lastik. in: alte und incderne Kunst 197213. 1980. s. 3011. Zur Ablei- 
der wiener Gußtradiliori aus Italien siehe M Schwarz. Georg Rat- 
)cnrier. Kategbrien der Plastik. Munchen 196a. s. 1711. 
illfahrtszentrum (auch im Rahmen von Mehrcirts- 
hrten) stehende Sonntagberg ober Waidhofen an 
bbs ist bemerkenswert auch hinsichtlich der 
ieschichte zur Errichtung derartig aufwendiger 
inaltäre und ihren Folgen wenige Jahrzehnte vor 
uslöschen dieser Frörnmigkeitsbewegung durch 
iselinischen Prozessions- und Wallfahrtsver- 
Denn die Besucherzahlen des Heiligtums 
hten 1756. zur Zeit der Ausführung des neuen 
iltares. 87.000 Personen und stiegen im folgenen 
757.zurZeit seinerVollendung mit den damit ver- 
nen Feierlichkeiten. auf einen Höhepunkt von 
)0 Wallfahrern." Weil Abt Dominik Gußmann 
einen Neider Melchior Hefeles an dessen Fähig- 
und Planungen Zweifel bekommen hatte. warseit 
las Werk zunächst um Jahre verzögert worden. 
der Streitsache zu Wien geführten Prozesse 
igten jedoch Hefeles Standpunkt. wobei die Pro- 
l 
3 aL 
'44 
fessorenderkaiserlichenAkademieerstmalslaßbarals 
die entscheidenden Gutachter auftraten. Diese Rolle 
der Akademie als oberste Instanz in Kunstsachen und 
Denkmalpflege innerhalb der Maria Theresianischen 
Staatsverwaltung ist auch durch andere Quellen für 
Mailand (1745) und Wien (1776) bekanntfs Dem ent- 
sprichtauchdieinden zahlreichen. umdieJahrhundert- 
wende in Süddeutschland erfolgten Akademiegründun- 
gen vollzogene endgültige Trennung der Künstler von 
ihrer früheren. zünltisch-handwerklich organisierten 
Berufsausübungfg So wurde Helele. zur konsequenten 
Bestätigung seiner Rehabilitation. im Jahre 1757 auch 
als Mitglied derWiener Akademie akzeptiert (mit einem 
leider verschollenen Originalplan seines Sonntagber- 
ger Hochaltares als Aulnahmestück)?" Melchior Hefe- 
les Bildungsweg und Schaffen von seiner Tiroler Her- 
kunft über den Ausbau der Würzburger Residenz und 
den 1742 an der Wiener Akademie erhaltenen Architek- 
turpreis bleibtiedoch bis zum Sonntagberger Hoc 
im dunkeln." Seine außergewöhnliche Mehrlacl 
bung und -ausbildung als Bildhauer. Erzgieße 
Architekt kommt nach dem Sonntagberger Hoc 
vor allem auch am reichen Bleigußschmuck 
1771 vollendeten Bischofsresidenz in Passau zur 
druck. Leider ist uns über die wirtschaftsgescl 
chen und technischen Voraussetzungen der Blü 
Erzgusses um diese Zeit in Wien noch wenig b: 
(von Donner. Moll. Kohl. Messerschmidt bis zu 2 
und Fischen." 
Mangels fehlender Vollständigkeit der überlie 
Dokumente kann der Planungsprozeß des Sonnt. 
ger Altares nicht in allen seinen Stadien studiel 
den. Es fehlt zunächst das inhaltliche Konzei 
Abstimmung mit dem gesamten Raumprograrnr 
dies etwa 1732 für Maria Taferl eine riAnmerkung 
die iilnventionii der Legende und die i-Architek
	        

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