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Volltext: Beschreibender Katalog einer Sammlung von Spitzen und Kanten

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332. Deutsche Kante auf dem Kissen geklöppelt von kölnischen 
Industriellen des vorigen Jahrhunderts, Bis in die zwanziger 
Jahre sah man noch in Köln im „Spitzgässchen“ fleissige Hände 
hei Sommerzeit an der Thiire mit Spitzenklöppeln beschäftigt. 
Heute ist diese Industrie in Köln ganz erloschen. 
333. Deutscher Spitzenbesatz nach einer mündlichen Mitthei 
lung des früheren Besitzers ebenfalls im vorigen Jahrhundert in 
Köln geklöppelt. XV111. Jahrh. 
334. Deutsche Kante auf dem Kissen geklöppelt und meistens 
für kirchliche Zwecke benutzt, aus dem Beginne des XV111. Jahr 
hunderts herrührend. 
335. Deutsche Kante, ähnlich fabricirt und mit den verwandten 
Dessins gemustert, wie bei den gleichartigen Kanten auf den 
beiden folgenden Tafeln. XV111. Jahrh. 
336. Quadratisch gemusterte Kante der deutschen Industrie 
für kirchlichen Gebrauch bestimmt. XVI11. Jahrh. 
Diese und die folgenden ähnlich gemusterten Kanten wurden 
im vorigen Jahrhundert im Jülicher Lande, namentlich aber in 
Erkelenz geklöppelt. 
337. Erkelenzer Kante mit einem maschenartig gearbeiteten 
Fond. Die Blume in dichtem Fäden ziemlich roh gearbeitet. 
XVlli. Jahrh. 
338. Kante der flanderischen Industrie angehörend. Der Fond 
au reseau fast in Bosenform geklöppelt. Das Muster wie immer 
in Quadraten gehalten. Beginn des XV111. Jahrh. 
339. Kante mit einem stereotypen Dessin und in derb unbe 
holfener Technik. Erkelenzer Industrie des XV111. Jahrh. 
340. Einfach geklöppelte Kirchenspitze mit in Zickzack ange 
legten Dessins. Industrie von Erkelenz und Malmedy. Beginn des 
XV111. Jahrh.
	        

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