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die Hebung des Wohlstandes der Arbeiten, eröffne sich ein zweiter Weg zur Lösung der
soeinlen Fragen.
Den Gegenstand des sechsten und letzten Vortrages, Donnerstag den 2B. Februar
bildete die Erörterung der hänge, inwelcher Weise der Staat auf Industrie und
Handel fördernden Einfluss zu nehmen habe. Redner hob drei Arten dieser Eindussnehme
hervor: dlrecte Unterstützung , Einführung eines entsprechenden Zollsystems und Hebung
des Vulksuuterrichtes, sowie Gründung von Gewerbeschulen. Die directe Unterstützung
sei wenig zweckfdrdernd, ebenso erreiche man durch Schutszölle du erwünschte Ziel nicht,
indem nur der Freihandel duhin üihre, desto mehr müsse auf geistige Bildung in Verbindung
mit technischer Unterweisung Gewicht gelegt werden. Gehe man in dieser Hinsicht
die einsehen Bunten durch, so müsse bemerkt werden, dass nur in England, Frankreich,
Belgien, Preussen, Sachsen, Würtemberg, Baden und in der Schwein Gewerbe- und Volkssuhulen
dernrt eingerichtet sind, dass sie sehr erfreuliche Resultate geliefert haben und
su den schönsten Holfnungen berechtigen. Leider stehe Oesterreieh diesbezüglich hinter
den genannten Ländern Ium Theile sehr weit zurück, wenn auch die deutschen Kronländer
in Folge der höheren Bildung ihrer Bewohner sich zum Vortheile hervorheben. Zur Bekräftigung
dieser Aeusserungen wurde eine Reihe höchst interessanter statistischer Daten
vorgeführt. - Indem der Redner die Hodnung sussprnch, dass die berührten volkswirthschzttlichen
Fragen auch in Oesterreich eine gedeihlichs und glückliche Entwickelung erfuhren
und hierm die Intelligenz und Thstkrnft der deutschen Nation in erster Linie mitwirken
möge, schloss er seine Vorträge über Volkswirthschnft der Gewerbe. Der allgemeine
laute Beifall, welcher seinen letzten Worten folgte, gnb von der Befriedigung seines Zuhörerkreises
den deutlichsten Beweis.
Donnerstag den 7. März begann Custos J. Falke den angekündigten Vorlese-Cyklus
über „Geschichte der Weberei und Stickerei vom Standpunkte der Kunst."
Gatalog der galvenoplastischen Eaproduotionen,
ausgeführt
im galvanoylastisclren Atelier des kais. königl. österreichischen Museums,
geleitet von Herrn U. Hans, Neubau, Dreiluufergesse 3.
11' th" '
G o g o n l t n n d lgellllllumer Puls
QMM!
1 Casserole mit Hsnkeln, mit iigurnlem und Thierornn- h k, Huhn.
rnent. Antik. Durclnn. 15 CenL Original in Silljer Mbinvl 50 -
2 Schule mit bncclxischem Symbol. Antik. Durchmesser
10 cm. Orig. in Silber .... ...... .. "o- "m 20 _ -
8 Schale mit bucclxischein Symbol. Antik. Durehmßlf,
Cent. Gleiche Vorstellung wie Nr. 2; anderes üv- M.
Modell. "Orig. in Silber . . . . . . . . . . . . . . . .. 20 -
4 Flnschenfdnniges Gefdss mit symbolischen Figuren -
und Ornamenten. Persiseh-Sassunidisch. Höhe dv- liv-22
Cent. OriginelinGold . . . . . . . 50 -
5 Flaschenfömiges Gefisr mit symbolischen Darstellungen,
Kriegern, etc. Persisch-Snssanidiscli. Höhe am dm
22Cent.OriginnlinGold.. . . . . . . . .. 59 ._
G Schale mit Henkelschnalle und. reicher Ciselirung. Per- am im '
sisch-Sassnnid. Durchm. 14'? Cent. Orig. in Geld 20 _
7 rlo. kleinere Form. Durehm. ll f, Cent. Orig. in Gold da. rlo. 15 _
8 Kugelförmige Schale mit prachtvollen Ornament, einst
mit Glas nusgelegt. Persisch-Sussnnidisch. Durchm. 40- dv-SY,
Cent. Orig.i.nG0ld..................... 30 -
9 Ovale Schale mitGriE, getrieben und ciselirt. Persisch- dm dm
Susnnidisch. Llllnge 18 Cent. Orig. in Gold... . 20 -
10 Trinkgefliss in Stierform auf 3 Fiissen. Persisch- dm dm
Saesnnidisch. Länge 12'], Cent. Orig. in Gold. .. 40 -
ll Schale, getrieben und ciselirt mit 2 Henkeln. Orien- h k, 59h".
Yalisch. Durchm. l3 Cent. Orig. Gold... . .. . Immer 12 -