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MAK

Full text : Monatsschrift für Kunst und Gewerbe VII (1872 / 84)

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Camcra, Cassetten, Cuvetten, Dunkelkammer; Zelte, Glaahäuer etc.

Negativprocess: Nasse Platten, Trockenplatten, hiebei benutzte (Zhemikalien,

 Prüfung derselben auf ihre Güte. Negativprocess auf Wachspapier

 etc. Momentanphotographie. Positivprocess mit Silbersalzen,

mit Kupfersalzen, mit chromsaureu Salzen etc. Vergrösserungen, Reductionen,

 Copiren mit Hilfe des künstlichen Lichtes. Kohlcnbilder.

Heliochromie in ihrem gegenwärtigenStande. - Anwendung pholographischer

 Processe auf die anderen Zweige der reproducirenden

Künste: Photolithographie, Phototypie, Photograveure. - Diverse

Anwendungen der Photographie, als: Emailphotographie, Anwendung

beim Vermessen und Reproduciren von Plänen, Anwendung in der

Astronomie, bei Aufnahme mikroskopischer Obiecte etc.

Eintritt für diese Vorlesungen unentgeltlich. 12-15 Vorträge in den

Monaten November bis März.

Dienstags

1: Vorträge von Prof. Conze nUeber Kunstruythologieß: 30. December;

13., 20., 27. Jänner; 9., 16., 29. Februar; 2., 9., 16., 23., 3c. März.

Historische Ausstellung der Stadt Wien.

Aus Anlass der bevorstehenden Weltausstellung in Wien hat der Gecneinderath beschlossen,

 in den Räumen des städtischen Pädagogiunis (Stadt, Fichtegasse) eine historische

 Ausstellung zu veranstalten.

Diese Ausstellung hat den Zweck, den Fremden wie den Einheimischen ein Bild

der Entwickelun Wiens von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart zu

bieten, und wird d er, in zwei Gruppen angeordnet. enthalten:

Erste Gruppe.

x. Pläne und Ansichten.

Diese Ausstellung zerfallt in drei gesonderte Hauptnbtheilungen:

A Pllne der Stndt und Vorstldte und einzelner Stsdtthelle; _

B Gesnrnmtnnsichten der Stadt und Voistadte und einzelner Stndttheile;

C Einzelne, theils noch bestehende, theils bereits abgetragene Gebäude.

Pllne und Ansichten werden chronologisch, die einzelnen Gebäude topogljllvhlßühi

d. _i. nach Strassen und Bezirken aufgestellt. - Ausgenommen bleiben nur Abbildungen

der Stadtthore und Thnnne, welche mit den Gesammtnnsichten vereinigt werden. Weil M9

Bestiindtheile der Befestigungen sind.

Die Ausstellung der Plilne beginnt mit einer Karte der Bodengcstalt Wiens. Daran

reihen sich Pläne mit der Anlage des römischen Vindobona, nach Untersuchungen 5h EXCdes

 k. k. Feldzeugmeisters F. R. v. Hauslab und des Custos des k. k. Münl- und

Antiken-Cabinetes, Dr. F. Kenner, eine Karte der römischen Funde auf dem Bvdßn

Wiens, der sogen. Znpperfsche Plan und ein Uebersichtsplan der nllmaligen Frweiterung

der Stadt und Vorstsdte bis zum Schlusse des 14. Jahrhunderts auf Grund der Forschungen

 Sr. Exc. des k. k. Feldzeugmeisters R. v. Hauslab. _

Nach dieser einleitenden Darstellung folgen die wichtigsten Pläne von i45o bis zur

Gegenwart theils in Originalien, theils in Copien. Die Ansichten der Stadt beginnen mit

dem Jahre igBS, die einzelnen Gebäude ungelähr mit den Jahren i4oo und schliessen mit

dem Jahre i 72. _

Mit Rücksicht auf den Zweck der Ausstellung und die beschränkten Räumlichkeiten

wird die Auswahl der Pllnt und Ansichten auf die wichtigsten und anscl-inulicltsten bei

lchrilnkt bleiben.
            
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