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MAK

Full text : Alt- und Neu-Indische Kunstgegenstände

24

Nr.
Anführer,  wahrscheinlichUruvilva  Kasyapa«.  Siehe  auch
die  missglückte  Vergiftungsscene  auf  Abguss  106.
123.  Verhüllte  Buddhistin,  wahrscheinlich  eine  ehemalige
Hofdame,  deren  Kopfputz  bedeutend  von  dem  schlicht
aufgewölbten  Haare  der  Buddhisten  absticht.
124.  Nach  Cunningham  ist  dies  »eine  sehr  vollkommene ­
  Darstellung  einer  giebel-frontigen  Capelle  in  vier
Abtheilungen;  oben  Almosenbecher  unter  einem  Schirm;
darunter  Buddha  in  Gedanken  vertieft  und  in  den
zwei  untersten  Reihen  redet  er  seine  Jünger  an«.
Schirm  und  Almosenbecher  werden  von  weiblichen
Figuren  deren  Körper  nach  unten  in  Delphine  übergehen, ­
  verehrt;  in  der  untersten  Gruppe  spricht  der
stehende  und  lehrende  Buddha  nicht  blos  Jünger  an,
sondern  auch  Hofpersonen  und  bärtige  Feueranbeter.
125.  Kraushaariger  Kopf  eines  Buddhisten.
126.  Buddha  unter  einem  Acanthus-Blatte  sitzend.  Das  Stück
gehört  zu  einem  Säulencapitäl.
127.  Oberer  Theil  einer  betenden  Hofdame.
128—130.  Zwei  eulenähnliche  Affenfiguren  und  ein  Löwenkopf ­
  als  groteske  Ornamentirung  gebraucht.
131.  Hindu-Büsser  (grotesk  dargestellt).
132.  Decoration  eines  Eichhorns,  eines  beflügelten  Leopardes
  etc.
133—134.  Kleine  Buddha-Abdrücke  auf  Teig,  der  mit
der  Asche  eines  Verstorbenen  vermengt  wird.  Sind
in  grosser  Zahl  in  den  Grabmälern  des  heutigen
Mittel-Tibet  vorhanden.  Auf  den  jetzt  beschriebenen
Exemplare  sind  unzählige  winzige  Mausoleen  abgebildet ­
  und  befindet  sich  die  folgende  Inschrift  (das
buddhistische  Glaubensbekenntniss)  unter  Nr.  134:
»Ye  dharma  hetuprabhava.«
135—136.  Colorirte  Duplicate  von  Nr.  58,  dem  Original
in  Farbe  gleich.
137  .  Colorirtes  Duplicat  von  Nr.  73,  dem  Original  in  Farbe
gleich.
            
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