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MAK

Full text : Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 9)

talischen Einlluß

basiert, da Professor

Dow ein großerVerehrer

 japanischer

und indischer Kunst

ist. Aber vor allem

sind die Arbeiten

von dem Geiste

durchdrungen, gesunde

 Prinzipien

über einfache und

doch künstlerische

Dekoration durch

Farbe und Form zu

verbreiten. Marshall

Fry, dessenArbeiten

ich früher erwähnte,

leitet die Modellierklassen.Die

 „School

for Decoration" im

„Cooper Institute"

ist allerdings ausschließlich

 für praktische

 Anwendung

bestimmt, aber sie

ist viel altmodischer

geleitet. Jede Betätigung

 in der Ausfuhrung

 der Entwürfe

 fehlt und diese selbst sind fast nur pedantische Kopien historischer

Muster. Obgleich den Dowschen Klassen durch ihren eigentlichen Zweck

natürlich für die praktische Anwendung sehr starke Beschränkungen gezogen

sind, so wird doch in Ton, auf Stoffen und so weiter die Anwendung der Entwürfe

 erstrebt und erprobt und daher die Berücksichtigung des Materials

mit einbezogen.

Es ist sehr zu wünschen, daß ein so fähiger Mann an die Spitze von

Anstalten gestellt werde, die frei für die Hebung des Kunstgewerbes arbeiten

können. Wie es verlautet, hat unser neuer Direktor des „Metropolitan

Museum of Art", Sir Purdon Clarke aus London, sehr bestimmte Absichten,

fördernd auf unser Kunstgewerbe einzuwirken. Hoffentlich werden wir durch

Einrichtung von Schulen im modernen Geiste sowie durch die Eröffnung

von Ausstellungsgelegenheiten für das Kunstgewerbe aller Branchen bald

Gelegenheit haben, von seiner segensreichen Tätigkeit in dieser Richtung

Kunde zu geben.

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j. Onanie, Studienkopf
            
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